In Radeberg

2002 entstand die Idee zu einem besonderen Sportwettkampf in Radeberg, der bei jedem Wetter durchgeführt werden kann. Drei Kraftsportler (René Szabó, Mario Feldhahn und Frank Hantschmann) planten die 1. Radeberger Highland Games, mit denen Kraftsport & Spaß publikumsfreundlich vorgestellt wird. Der Stadtbad Radeberg e.V. stellte den drei begeisterten Highlandern das Badgelände zur Verfügung und nahm die Veranstaltung in das Programm des Radeberger Stadtbadfestes auf.

Im Jahr 2003 wurden, aufgrund der guten Besucherresonanz und den Erfahrungen des ersten Wettkampfes, die 2. Radeberger Highland Games erfolgreich organisiert und durchgeführt. Die Anzahl der teilnehmenden Athleten stieg, genauso wie die Anzahl der Zuschauer, Jahr für Jahr kontinuierlich an. Im Jahr 2005 nahm das erste Mal sogar eine Damengruppe an den Wettkämpfen teil.

Mittlerweile ist aus dem anfänglich kleinen Programmhighlight im Rahmen des Stadtbadfestes eine eigenständige Veranstaltung geworden, die jedes Jahr aufs Neue eine große Anzahl an Zuschauer und Athleten anzieht.

Disziplinen

Stone lifting (Steinheben)

Das Steinheben ist keine klassische Disziplin der schottischen Highland Games. Sie hat ihren Ursprung in den Strongman-Wettkämpfen. Unterschiedlich schwere Steine müssen hierbei auf die jeweilige Plattform gehoben werden. Der Durchgang beginnt mit dem leichtesten Stein. Für jeden bewältigten Stein erfolgt eine Wertung.

Farmer‘s walk (Koffertragen)

In dieser, auch unter dem Namen "Koffertragen" bekannten, Disziplin trägt der Athlet in jeder Hand ein Gewicht (Koffer) und legt dabei eine Strecke von 30 Metern zurück. Ein Koffer ist, abhängig von der Starterklasse, bis zu 120 kg schwer. Gemessen wird  die dafür benötigte Zeit, maximal 1 Minute hat der Athlet dafür zur Verfügung. Der farmers walk gehört zu den härtesten Disziplinen der Highland Games.

Tossing the caber (Baumstammwerfen)

Das Baumstammwerfen ist sicher die bekannteste Disziplin der Highland Games. Der Athlet muss einen Baumstamm in die senkrechte Position aufnehmen und ihn anschließend so durch die Luft werfen, dass er sich über das obere Ende überschlägt. Die Punkte werden entsprechend der Linie zum Körper vergeben. Die Abweichungen sind in verschiedene Felder aufgeteilt und reichen von 0° („12 Uhr Position“ und volle Punktzahl) bis 90° (10 Punkte). Überschlägt sich der Stamm nicht, gibt es keine Punkte. Drei Versuche gehen in die Wertung ein.

Weight for height (Gewichthochwurf)

Beim Gewichthochwurf muss ein Gewicht mit einem Arm rücklings über eine Latte geworfen werden. Der Athlet schwingt das Gewicht hierzu zwischen seinen Knien und wirft es über eine Latte. Für eine Höhe sind drei Versuche erlaubt. Wird die Latte berührt oder die Höhe nicht erreicht, gilt der Versuch als nicht geschafft.

Javelin throwing (Speerwerfen)

Der Speer muss über eine bestimmte Distanz auf eine stehende Scheibe geworfen werden. Als Ziel wird eine Scheibe aus dem Bogenschiessen verwendet. Es werden drei Würfe pro Athlet durchgeführt. Die erreichten Ringe werden addiert.

Tug of war (Tauziehen)

Tauziehen oder auch Seilziehen ist eine alte Sportart, die dem Kräftemessen zweier Mannschaften oder Athleten dient. Je ein Athlet zieht an einem Ende des Taus. Sieger ist, wer den gegnerischen Athleten über die Mittellinie zieht.

Putting the stone (Steinstoßen)

Diese Disziplin ist eine der ältesten in der Geschichte der schottischen Highland Games. Ein Stein, ähnlich der Kugel beim Kugelstoßen, wird so weit wie möglich gestoßen. Es sind verschieden Stoßtechniken erlaubt. Bei Übertreten der Markierung wird der Versuch nicht gewertet. Der Athlet hat drei Durchgänge zu absolvieren. Die erreichten Weiten werden addiert.

Holding the sword (Schwerthalten)

Der Athlet muss das Schwert mit dem ausgestreckten Arm so lange wie möglich halten. Der Schiedsrichter achtet dabei darauf, dass der Knauf des Schwertes den Arm nicht berührt und so mit nicht abgestützt werden kann. In dieser Disziplin erfolgt nur ein einziger Durchgang. Das Schwert wiegt ca. 10 kg.

Platzierungen der Vorjahre

2012:
Frauen
1. Anett von der Weppen
2. Silvia Szarvas
3. Nicole Geißler

Männer - schwer
1. Hans Dieter Dorow
2. Christian Roggisch
3. Rico Hartmann

Männer - leicht
1. Martin Kuhne
2. Michael Bauer
3. Benjamin Müske & Andie Golbig

 

2010:
Männer
1. Platz: André Bonne
2. Platz: Christoph Seltmann
3. Platz: Martin Kuhne

Frauen
1. Platz: Maria Walter
2. Platz: Silvia Szarvas
3. Platz: Katrin Schwarz

2009:
schwer
1. Platz: Ivo Herrmann
2. Platz: Sven Reichbodt
3. Platz: Hans Dieter Dorow

leicht
1. Platz: Daniel Dorow
2. Platz: Andre Bonne
3. Platz: Christoph Zaradka

Frauen
1. Platz: Katja Morenz
2. Platz: Daniela Müller
3. Platz: Maria Walter

2008:
schwer
1. Platz:  Steve Büttner
2. Platz:  Christoph Seltmann
3. Platz:  Rico Hartmann

leicht
1. Platz:  Daniel Dorow
2. Platz:  Andre Bonne
3. Platz:  Raik Pirnke

Frauen
1. Platz:  Danny Müller
2. Platz:  Katja Morenz
3. Platz:  Maria Bobertag

Kinder (5 - 8 Jahre)
1. Platz:  Elias Philipp
2. Platz:  Kevin Zeitler
3. Platz:  Paul Pönisch

Kinder (9 - 13 Jahre)
1. Platz:  Maik Scheiter
2. Platz:  Tim Pietschmann
3. Platz:  Sascha Titze

2007
schwer
1. Platz: Ivo Herrmann
2. Platz: Christofh Seltmann
3. Platz: Hans Dieter Dorow

leicht
1. Platz: Andre Findeisen
2. Platz: Stephan Möhn
3. Platz: Marco Mensel

Frauen
1. Platz: Maria Walter
2. Platz: Katja Morenz
3. Platz: Danny Müller

2006
schwer
1. Platz:  Steve Büttner
2. Platz:  Christoph Seltmann
3. Platz:  Sven Reichbold

leicht
1. Platz:  Lars Kaiser
2. Platz:  Marco Mensel
3. Platz:  Stephan Möhn

Frauen
1. Platz: Carmen Schütt-Lindner
2. Platz: Katja Morenz
3. Platz: Frederike Herzog

2005
schwer
1. Platz: Sven Reichboldt
2. Platz: Daniel Roloff
3. Platz: Frank Hantschmann

leicht
1. Platz: Lars Kaiser
2. Platz: Ronald Mutzek
3. Platz: Christoph Zahradka

Frauen
1. Platz: Ninon Hipke
2. Platz: Katja Morenz
3. Platz: Elke Schreiber

2004
schwer
1. Platz: Thomas Libuda
2. Platz: Frank Hantschmann
3. Platz: Andre Mass

2003
1. Platz: Frank Hantschmann
2. Platz: Thomas Libuda
3. Platz: Mario Feldhahn

2002
1. Platz: Andre Schiffke
2. Platz: Thomas Libuda
3. Platz: Frank Hantschmann